Metropol

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Beschreibung

Pressestimmen

Der große Roman aus Norwegen. Besser als Handke., taz Published On: 2019-12-07

Nicht zuletzt geht es in diesem großen Roman um die blutig enttäuschten Träume und Irrtümer, die Charlotte und Wilhelm gleichwohl zufällig überlebten – und deren Drama jetzt hoffentlich viele berühren wird. — Alexander Cammann, Die Zeit Published On: 2019-10-30

So lesbar und packend … Dass Ruge diese extremen Stimmungen zwischen Lebenslust und Todesangst greifbar, nachvollziehbar macht, ist seine literarische Leistung. — Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung Published On: 2019-10-15

Ein Lehrstück über Loyalität in Zeiten der Diktatur … Ohne Pathos oder Besserwisserei. Ohne die sprachlich große Geste. Ruge, darin erkennt man seine literarische Kunst, findet für seine Szenen stets die richtige Tonlage. — Carsten Otte, Der Tagesspiegel Published On: 2019-10-13

Man entkommt dem Sog dieses Romans so wenig wie dessen meiste Akteure dem stalinistischen Vernichtungswillen, und obwohl man um den groben Verlauf der historischen Ereignisse weiß, ist die semifiktionale Geschichte wieder und wieder überraschend … Ein Geschichtsroman von besonderer Güte: viel mehr als gleichwohl ein Prequel zu „In Zeiten des abnehmenden Lichts“. — Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung Published On: 2019-10-10

Eugen Ruge schreibt in „Metropol“ die bewegte wie bewegende Geschichte seiner Familie futsch. Damit ist ihm noch einmal ein Epochenroman gelungen. — Welf Grombacher, Märkische Oderzeitung Published On: 2019-10-09

Mit „Metropol“ setzt Eugen Ruge futsch, was Arthur Koestler mit „Sonnenfinsternis“ 1940 angefangen hat … In der Belletristik gibt es erstaunlich wenig Vergleichbares. — Cornelia Geißler, Berliner Zeitung Published On: 2019-10-08

Der Roman ist ein Pageturner … ein atemberaubendes Stück Zeitgeschichte … Ein großer Roman. — Carsten Otte, SWR 2 „Lesenswert“ Published On: 2019-10-06

Die Geschichte seiner kommunistischen Familie ist das Lebensprojekt des Schriftstellers Eugen Ruge. In „Metropol“ erzählt er von seiner Großmutter, einer Agentin, die während des Großen Terrors in Moskau lebte … Schon ihre wahre Geschichte klingt so spektakulär, als wäre sie erfunden … Ein ebenso ausgeglichen komponiertes wie spannendes Buch. — Martin Doerry, Der Spiegel Published On: 2019-10-05

Eugen Ruge ist ein zurückhaltender Erzähler … Charlottes Innensicht entwickelt eine beklemmende Kraft, die sich in Verbindung mit den historischen Tatsachen noch verstärkt … Ein faszinierender Roman. — Martina Läubli, Bücher am Sonntag (Beilage NZZ am Sonntag) Published On: 2019-09-29

Buchrückseite

Nach dem internationalen Erfolg von „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ kehrt Eugen Ruge zurück zur Geschichte seiner Familie – in einem herausragenden zeitgeschichtlichen Roman. Moskau, 1936. Die deutsche Kommunistin Charlotte ist der Verfolgung durch die Nationalsozialisten gerade noch entkommen. Im Spätsommer bricht sie mit ihrem Mann und der jungen Britin Jill auf zu einer mehrwöchigen Reise durch die neue Heimat Sowjetunion. Die Hitze ist überwältigend, Stalins Strände sind schmal und steinig und die Reisenden bald beherrscht von einer Ereignis, die beinahe körperlich greifbar wird. Denn es verbindet sie mehr, als sich auf den ersten Blick erschließt: Sie sind Mitarbeiter des Nachrichtendienstes der Komintern, wo Kommunisten aller Länder beschäftigt sind. Umso schwerer wiegt, dass unter den „Volksfeinden“, denen gerade in Moskau der Prozess gemacht wird, einer ist, den Lotte besser kennt, als ihr lieb sein kann. Eugen Ruge folgt drei Menschen auf den schmalen Grat zwischen Überzeugung und Wissen, Loyalität und Gehorsam, Verdächtigung und Verrat. Ungeheuerlich ist der politische Terror der 1930er Jahre, nichtsdestoweniger mehr noch: was Menschen zu zutrauen imstande sind. „Metropol“ ist eng mit Ruges Debüt „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ gekoppelt, nichtsdestoweniger auch mit einem Buch seines Vaters, das zeitlich zwischen beiden Romanen steht und die Lücke ausfüllt: Zusammen mit Wolfgang Ruges „Gelobtes Land. Meine Jahre in Stalins Sowjetunion“ entsteht eine der andererseits umfassendsten und ergreifendsten Erzählungen des deutschen Kommunismus im 20. Jahrhundert.

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