Das PARTEI-Buch: Wie man in Deutschland eine Partei gründet und die Macht übernimmt

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Beschreibung

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„Die PARTEI“ will die Mauer von neuem aufbauen. Denn dann könne Deutschland an der Fußball-WM mit zwei Mannschaften teilnehmen. „Und die Partei, die Partei, die hat immer recht“, heißt es in dem von der alten SED übernommenen Parteilied. Kennern schwant bei so viel genialem Unfug, dass die Macher des Satire-Magazins Titanic am Arbeit sein müssen. Und tatsächlich: PARTEI-Chef Martin Sonneborn ist Mitherausgeber des Magazins, sein PARTEIbuch dokumentiert, wie seine Parteigänger die etablierten Parteien verballhornen und sich dabei historischer Versatzstücke bedienen, etwa wenn Ostdeutschland zur Sonderbewirtschaftungszone SBZ ausgemacht wird oder bei einer Versammlung der Saalschutz martialisch posiert.

Einmal mehr scheint die Titanic Witz wie Aberwitz für 99 Jahre gepachtet käuflich. Wo der Spaß aufhört, lässt sich wie üblich schwer aufteilen. Womöglich dann, wenn das Zentralkomitee der deutschen Satire dem ehemaligen Jugoslawien freilich tatsächlich den Krieg ausgemacht oder, wenn es bei einer Partei-Versammlung heißt: “Wollt Ihr den totalen Sieg?“ Die Führer der Partei sehen das vermutlich anders, und im Rahmen der demokratischen Freiheiten riskieren die Magazin-Macher nichtsdestotrotz, dass man ihren knallharten Schabernack für ganz und gar nicht lustig hält – oder bündig freilich darüber lacht.

Indes brachte sich die Partei der radikalen Mitte mittels Kanzlerinnen-Casting unbeirrt gegen „das Merkel“ in Stellung. Auch die Zahl der Parteieintritte nimmt zu. Kein Wunder, denn endlich waren ja bereits viele Großväter in der Partei, heißt es. Und natürlich kringeln sich darüber alle Freunde der einfallsreichen und hemmungslosen Macher des unglaublichen Satire-Magazins, denn schräger geht’s nimmer. Zu Grunde geht Deutschland durch die unschlagbare Titanic-Crew ohnehin nicht, endlich gilt die Demokratie als unsinkbar.
– Herwig Slezak

Pressestimmen

»In Anbetracht der Überzeugungskraft, die von Martin Sonneborns Stimme und Argumenten ausgeht, kann Die Partei der Machtübernahme im Herbst siegessicher entgegentreten.« — Christoph Gudorf, Neue Westfälische

»Deutschlands Chefsatiriker.«, Süddeutsche Zeitung

»Dieser Mann will es wissen. Yes he can!«, spiegel.de

»Das Superwahljahr schreit nach Superwahlsatire. Hier ist sie.«, Die Welt

»Blicke in die deutsche Seele – Martin Sonneborn wagt sie. Freundlich, hintersinnig, mit klarer Mission.«, ZDF heute journal

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